Ergeb­nisse



19.02.2018
Seit Wochen in guter Form: Kapitän Patrick Strauch

Risiko wird nicht belohnt

Vor dem Spiel rech­nete man sich in Kirch­heim gegen den Tabel­len­vierten dur­chaus etwas aus. Die Untertürkheimer hat­ten in der Woche zuvor gegen den direk­ten Abstiegskonkur­renten aus Gnaden­tal einen Punk­tver­lust hin­nehmen müssen.

Mit tak­tisch aggres­siver Dop­pelauf­stel­lung wollte man von Anfang an auf die Siegerstraße kom­men. Nach­dem Markus Holzer nach gut zwei Wochen Grippe wieder zur Ver­fü­gung stand, aber noch nicht im Vollbe­sitz seiner Kräfte war, musste nun auch Klaus Hum­mel krankheits­geschwächt antreten. Dies wirkte sich lei­der auf die Dop­pelleis­tung aus, sodass sowohl Gantert/​Hummel als auch Geßner/​Holzer nicht punk­ten kon­nten. Auch Klyeisen/​Strauch kon­nten trotz Über­legen­heit das Spiel nicht für sich entschei­den.

Als die Kirch­heimer Fans mit etwas Ver­spä­tung in die Halle kamen war auch bere­its die Par­tie von Geßner gegen Szabo fast vor­bei. Geßner kon­nte dies­mal dem druck­vollen Spiel von Szabo nichts ent­ge­genset­zen. Klyeisen hatte gegen Flo­rea, dem Top­spieler der Liga, eine große Auf­gabe zu bewälti­gen. Teil­weise sahen die Zuschauer eine aus­geglich­ene Par­tie. Let­z­tendlich war Flo­rea über die gesamte Zeit aber der bessere Spieler.

Langsam musste der Turn­around kom­men. Beim Stande von 0:5 gin­gen Hum­mel und Gan­tert an die Plat­ten. Hum­mel kon­nte gegen Abwehrass Basaric nichts aus­richten. Gan­tert kam nach ver­schlafe­nen zwei Sätzen besser ins Spiel und kon­nte dieses danach offener gestal­ten. Am Ende musste jedoch auch er seinem Geg­ner grat­ulieren.

Jetzt stand es schon 0:7 und nie­mand glaubte mehr an einen Kirch­heimer Erfolg. Schadens­be­gren­zung war ange­sagt. Holzer kämpfte gegen Dorde­vic vom ersten Punkt an neben dem Geg­ner auch gegen den eige­nen Kör­per, der noch nicht wieder so wollte wie der Würt­tem­ber­gis­che Vize­se­nioren­meis­ter dies gerne gehabt hätte. Umso höher ist sein Sieg im 5. Satz einzuschätzen. Am Neben­tisch zeigte Strauch bei eisi­gen Tem­per­a­turen in der Halle eine konzen­tri­erte Leis­tung. Kurioser­weise ging in der Par­tie das Trikot den Untertürkheimers kaputt. Zer­ris­sene Trikots kennt man eigentlich nur vom Fußball. Hier geschah dies jedoch ohne Fremdein­wirkung. Aber auch das neue Trikot half Kapic nicht mehr den Kirch­heimer Kapitän zu gefährden.

Nach­dem im zweiten Durch­gang wiederum beide Par­tien im vorderen Paarkreuz ver­loren gin­gen, stand das etwas ernüchternde Endergeb­nis mit 9:2 fest. Nun haben die Teck­städter eine drei­wöchige Spiel­pause, in der neben der Erhol­ung auch die Arbeit an den Defiziten der einzel­nen Akteure im Vorder­grund ste­hen wird. PS



05.02.2018
Matthias Gan­tert holte beide Einzelpunkte

VfL auf Rel­e­ga­tion­splatz

Eine zu erwartende Nieder­lage gegen Lig­aprimus VfR Birk­mannsweiler musste Tischtennis-​Oberligist VfL Kirch­heim hin­nehmen. Beim 4:9 war zwar eine Leis­tungssteigerung zu erken­nen, trotz­dem rutscht das Teck-​Sextett auf den Rel­e­ga­tion­s­ab­stiegsplatz.

„Zu Hause sind wir derzeit min­destens eine Klasse stärker als auswärts“ resümierte Patrick Strauch das Ergeb­nis gegen den ver­lust­punk­t­freien Tabel­len­führer aus dem einge­mein­de­ten Ort­teils von Win­nen­den mit Blick auf die Vor­woche, als die VfL´er noch beim Tabel­len­nach­barn TTC Gnaden­tal eine Klatsche bekom­men haben. Trotz­dem war der Mannschafts­führer nicht wirk­lich zufrieden, da sowohl die Dop­peltatk­tik nicht aufging als auch einige aus­sicht­sre­iche Par­tien das schlechtere Ende aus Sicht der Gast­ge­ber fan­den. Vor der Begeg­nung musste bere­its Markus Holzer fieber­erkrankt seine Teil­nahme absagen, so dass Andreas Rohr, nach 16 Jahren Absti­nenz, sein erneutes Oberli­gade­büt feiern kon­nte. Weit­er­hin in Indien ver­weilt VfL-​Nr. 1 Paran­jape, bei den Gästen pausierte der ehe­ma­lige zweifache Afrikameis­ter Thomas Ogurinde.

Mit einer faust­dicken Über­raschung wartete das neu­formierte Dop­pel Geßner/​Rohr auf, das nach hartem Fight im Entschei­dungssatz gegen Zavoral/​Pasaloglu in der Ver­längerung siegten. Ent­täuschend ver­liefen jedoch die bei­den anderen Dop­pel­begeg­nun­gen, bei denen Klyeisen/​Strauch keine Chance hat­ten und Gantert/​Hummel ihre Führung im ersten Satz nicht heim­brachten und dann immer schwächer wur­den. „Wenn Du gegen so ein Team nach den Dop­peln nicht in Führung liegst, dann fallen die Gewin­naus­sichten ins Boden­lose“, wusste auf Nach­frage der sichtlich frus­tri­erte Rou­tinier Klaus Hum­mel, der später auch seine bei­den Einzel­par­tien ver­lieren sollte.

Von der Dop­pelüber­raschung motiviert legte Simon Geßner gegen Zavo­ral über­ra­gend los. Mit bei­d­seitig knall­harten Top­spin­schlä­gen führte er gegen den favorisierten Polen schnell mit 2:0 Sätzen, ehe dieser tak­tisch umstellte und das Spiel drehte um im fün­ften Satz ziem­lich glück­lich zu gewin­nen. Wie­der­mal satzver­lust­frei bleib der beste Spieler der Oberliga, der chi­ne­sis­che Abwehrspieler Peng Gao, wobei Michael Klyeisen im zweiten Satz mit 9 Spielpunk­ten einen Achtungser­folg erzielte. VfL-​Spieler des Tages war erneut der derzeit bären­starke Matthias Gan­tert, der zunächst dem erfahre­nen Schiek keine Chance ließ und auch im zweiten Durch­gang den favorisierten Teliysky von der Platte fegte. In Reko­rdzeit fer­tigte auch Patrick Strauch den Nachrücker Pasa­loglu ab, während Andreas Rohr am Neben­tisch lange gut mithielt, dann aber doch beim 1:3 seinem Geg­ner Yildiz grat­ulieren musste. Nach­dem auch Klyeisen gegen Zavo­ral gut mit­spielte aber gegen dessen Offen­sivfeuer­w­erk nur reagieren kon­nte, war es Klaus Hum­mel, der eine sicher geglaubte 2:0-Satzführung ent­nervt abgab, so dass das 4:9-Endergebnis fest­stand. Kom­mende Woche reist das VfL-​Sextett zum badis­chen Oberliga-​Vertreter vom TTV Ettlin­gen, wo sich die VfL-​Verantwortlichen jedoch auch keine allzu großen Siegchan­cen aus­rech­nen. kh



29.01.2018 Miss­lun­gener Rück­run­de­nauf­takt

Tischtennis-​Oberligist VfL Kirch­heim absolvierte am ver­gan­genen Son­ntag das erste Rück­run­den­spiel gegen den TTC Gnaden­tal. Der Start in die Rück­runde sollte jedoch mit einer ernüchtern­den 1:9 Nieder­lage begin­nen.

Bere­its vor dem Spiel traf sich die Mannschaft bei Klaus Hum­mel, um sich bei einem gemein­samen Geburt­stags­früh­stück auf das Spiel vorzu­bere­iten. Entsprechend trat die Mannschaft die Fahrt nach Gnaden­tal gut gelaunt und mit der Hoff­nung auf eine erfol­gre­iche Par­tie an.

Bere­its in den Dop­peln zeich­nete sich jedoch ab, dass die Begeg­nung aus Kirch­heimer Sicht unter keinem guten Stern stand. Die risiko­r­e­iche Entschei­dung Gnaden­tals mit den drei rel­a­tiv aus­geglich­enen Dop­peln Rakov/​Saljani, Horlacher/​Mack und Kramer/​Petermann ins Spiel zu ziehen zahlte sich aus und sie gin­gen mit 3:0 in Führung.

Im vorderen Paarkreuz zeigten Simon Gess­ner und Michael Klyeisen zwar spielerisch gute Leis­tun­gen, beide Par­tien mussten jedoch mit 1:3 abgegeben wer­den.

Im mit­tleren Paarkreuz kam es anschließend zu einer Punk­teteilung. Matthias Gan­tert kon­nte das sichere Block­spiel seines Geg­n­ers Flo­rian Sal­jani mit druck­vollen Top­spins durch­brechen und sollte damit den Ehren­punkt auf Seiten der Kirch­heimer beis­teuern. Am Neben­tisch kon­nte sich der stark auf­spie­lende Lukas Kramer bei Geburt­stagskind Klaus Hum­mel für die Vor­run­den­nieder­lage revanchieren.

Aus­geglich­ene und bis zuletzt span­nende Par­tien gab es im hin­teren Paarkreuz zu sehen, jedoch beide mit unglück­lichem Ende aus Sicht der Gäste. Sowohl Patrick Strauch, als auch Markus Holzer mussten sich ihren Kon­tra­hen­ten Lukas Peter­mann und Klaus Mack in jew­eils fünf eng umspiel­ten Sätzen geschla­gen geben.

Zuletzt blieb es der Num­mer eins der Gnaden­taler Valeriy Rakov nicht voren­thal­ten die Par­tie zum 9:1 zuzu­machen. Der junge Simon Gess­ner wehrte sich zwar in ansehn­lichen Top­spin­du­ellen, musste sich aber in einem span­nen­den und zugle­ich hochk­las­si­gen Match let­z­tendlich mit 1:3 geschla­gen geben.

Nun gilt es, die Par­tie schnell hin­ter sich zu lassen und sich für das Spiel kom­mende Woche gegen die Favoriten vom VfR Birk­mannsweiler zu rüsten. mg


04.12.2017
Klaus Hum­mel kon­nte im Dop­pel mit Math­ias Gan­tert und im Einzel zweimal punkten

Gnaden­los gegen Gnaden­tal

Tis­chten­nis Oberligist VfL Kirch­heim gewinnt im let­zten Spiel der Hin­runde über­raschend deut­lich mit 9:4 gegen den direk­ten Abstiegskonkur­renten vom TTC Gnaden­tal.

Kirch­heim. Zum Ende der Hin­runde trumpfte die Kirch­heimer Mannschaft groß auf, obwohl die etat­mäßige Num­mer 3, Michael Klyeisen, nach über­standener Nasen­schei­de­wand OP nur im Dop­pel antreten kon­nte. Mit zwei Einzelsiegen im mit­tleren Paarkreuz avancierte Klaus Hum­mer zum „Man of the Match“ und resümierte: „Wir stell­ten uns auf eine enge Par­tie ein. Doch mit dem heimis­chen Pub­likum im Rücken kon­nten wir uns in einen wahren Rausch spie­len und in der Höhe auch völ­lig ver­di­ent gewin­nen!“ Grund­stein für den Erfolg waren ein­mal mehr die guten Dop­pelleis­tun­gen von Paranjape/​Geßner sowie Gantert/​Hummel, die jew­eils ihre Geg­ner sicher im Griff hat­ten.

Im vorderen Paarkreuz zeigten sowohl San­may Paran­jape als auch Simon Geßner ein wahres Offensiv-​Feuerwerk mit tollen Top­spin Duellen. Beson­ders das klare 3:0 von Simon Geßner gegen die Num­mer 1 der Gäste Valeriy Rakov war die erste große Über­raschung in der Par­tie.

Das Meis­ter­stück des Abends gelang jedoch Klaus Hum­mel gegen Lukas Kramer, einer der stärk­sten Spieler der Liga im mit­tleren Paarkreuz. Er spielte seine ganze Erfahrung aus und gewann mit tak­tis­cher Raf­fi­nesse ver­di­ent mit 3:1. Am Neben­tisch tat sich Matthias Gan­tert gegen den unan­genehm spie­len­den Flo­rian Sal­jani etwas schw­erer. Doch im fün­ften Satz kon­nte Gan­tert das Block­spiel des Geg­n­ers durch­brechen und 3:2 gewin­nen.

Auch das hin­tere Paarkreuz erwis­chte einen Glanz­tag. Beson­ders Markus Holzer lernte aus den zuvor unglück­lichen Nieder­la­gen und trat in den engen Sit­u­a­tio­nen dieses Mal sehr entschlossen auf und belohnte sich somit mit einem klaren 3:0 Sieg gegen Lukas Peter­mann.

Nach dem zwis­chen­zeitlichem 8:1 Vor­sprung schien die Sen­sa­tion zum Greifen nah. Doch im zweiten Durch­gang agierte das vordere Paarkreuz etwas unglück­lich und beide Spie­len wur­den knapp ver­loren. Deshalb war es Klaus Hum­mel der den Sack zumachte und durch den 3:2 Sieg gegen Flo­rian Sal­jani für den Schlusspunkt sorgte.

Mit ziem­lich großer Wahrschein­lichkeit über­win­tert der VFL Kirch­heim nach tollem End­spurt (6 Punkte aus 4 Spie­len) auf dem siebten Platz. Kapitän Patrick Strauch kom­men­tiert dazu: „Wir haben uns in den let­zten Spie­len eine gute Aus­gangspo­si­tion für die Rück­runde erar­beitet. Jetzt wer­den wir die Wei­h­nacht­szeit genießen und im neuen Jahr wieder voll angreifen!“ mk



29.11.2017
San­may Paran­jape spielte sich gegen Grönin­gen Sat­tel­dorf in einen Rausch und bezwang deren Num­mer Eins

Ein Licht der Hoff­nung vor Wei­h­nachten

Tischtennis-​Oberliga. Der VfL Kirch­heim holt mit San­may Paran­jape einen Pflicht­sieg gegen Schlus­slicht Ketsch.

Kirch­heim. Ein Pflicht­sieg, eine Nieder­lage und das Debüt der Num­mer eins: Tischtennis-​Oberligist VfL Kirch­heim kon­nte zufrieden sein. Die Rück­kehr von San­may Paran­jape und der 9:4-Heimerfolg gegen den Tabel­len­let­zten TTC Ketsch waren wichtiger als die erwart­bare 4:9-Niederlage tags darauf beim Oberliga-​Zweiten SpVgg Gröningen-​Satteldorf.

Paran­jape schlug mit Simon Geßner im ersten Dop­pel auf. Beide lösten Ihre Auf­gabe sou­verän wie auch das Dreier-​Doppel Gantert/​Hum­mel. Den Rück­en­wind aus den Dop­peln nahm Paran­jape mit. Der Inder gewann sein Einzel in vier Sätzen. Am Neben­tisch hatte es Simon Geßner schw­erer, der nach langem Kampf im fün­ften Satz ver­lor. Im mit­tleren und hin­teren Paarkreuz teil­ten sich beide Geg­ner anschließend die Punkte. Nach einem span­nen­den ersten Durch­gang lag Kirch­heim mit 5:4 vorn und legte jetzt erst richtig los: Im vorderen Paarkreuz gewan­nen Paran­jape und Geßner klar in drei Sätzen, anschließend gewann auch Klyeisen sein Match knapp im fün­ften Satz. Gan­tert set­zte mit einem 3:1 den Schlusspunkt.

Gegen den Tabel­len­zweiten SpVgg Gröningen-​Satteldorf war es deut­lich schw­erer. Zwar gewann das Spitzen­dop­pel Paranjape/​Geßner wie schon am Vortag klar mit 3:0, doch die bei­den anderen Dop­pel gin­gen glatt an die Gast­ge­ber. Im vorderen und mit­tleren Paarkreuz war im ersten Durch­gang nichts zu holen. Michael Klyeisen hatte gegen den favorisierten Manuel Man­gold zwar einen starken Auftritt, ver­spielte am Ende jedoch eine Zweisatzführung. Im hin­teren Paarkreuz melde­ten sich die Kirch­heimer nochmals zurück. Hum­mel und Strauch gewan­nen ihre Matches klar. Danach kam nochmals Hoff­nung auf, als Paran­jape sich gegen die Num­mer eins des Geg­n­ers, Gabriel Stephan, in einen regel­rechten Rausch spielte und mit 3:1 gewann. Doch für Geßner, Klyeisen und Gan­tert gab es danach nichts mehr zu holen. Ziel ist es nun, die Vor­runde auf einem Nichtab­stiegsplatz zu been­den. Heimgeg­ner am Sam­stag ist die Mannschaft aus Gnaden​tal​.sg



23.11.2017 Span­nen­der Großkampf­tag am Sam­stag

Bei den Tis­chten­nislern des VfL Kirch­heim steht am Sam­stag ein Großkampf­tag in der Sporthalle des Ludwig-​Uhland-​Gymnasiums mit brisan­ten Begeg­nun­gen bevor. Um 13:30 Uhr machen zwei Jugendteams den Anfang, ehe um 14 Uhr das Spitzen­spiel in der Lan­desklasse ansteht, bei dem die Her­ren 3 des VfL (Spitzen­re­iter) den Tabel­len­zweiten von den TTF Neuhausen emp­fan­gen. Zeit­gle­ich findet das Lokal-​Derby in der Lan­desliga zwis­chen den Her­ren 2 und dem SV Nabern statt, das bekan­nter­maßen sowohl bei Spiel­ern als auch den Zuschauern immer Emo­tio­nen weckt. Um 18:15 Uhr empfängt dann das Oberliga-​Team in einem vorentschei­den­den Spiel um den Klassen­er­halt den Tabel­len­let­zten vom TTC Ketsch. „Allein auf unsere Heim­stärke ver­lassen wir uns dieses Mal nicht“ zwinkert dabei Teamkäptn Michael Klyeisen. Die Spatzen pfeifen seit Tagen von den Däch­ern, dass der indis­che VfL-​Spitzenspieler San­may Paran­jape seinen ersten Saisonein­satz geben wird. Zuschauer sind für alle Begeg­nun­gen bei freiem Ein­tritt und kleinem Kan­ti­nen­be­trieb her­zlich eingeladen.



13.11.2017
Markus Holzer blieb im Dop­pel und Einzel ohne Satzverlust

Erster Sieg nach konzen­tri­erter Vorstel­lung

Kirch­heim. Am Son­ntag Nach­mit­tag war die TTG Kleinsteinbach/​Singen zu Gast in Kirch­heim. Mit bere­its 4 Punk­ten waren die Gäste favorisiert. Diese mussten neben dem Spitzen­spieler Dujakovic auch auf die etat­mäßige Num­mer vier Schweizer verzichten. So rech­neten sich die Kirch­heimer gute Chan­cen auf die ersten Zäh­ler der Sai­son aus.

Gut 50 Zuschauer sahen, wie die Teck­städter bere­its in den Dop­peln den Grund­stein legen woll­ten. Geßner/​Holzer siegten ebenso sou­verän wie Gantert/​Hummel. Lei­der kön­nen Klyeisen/​Strauch noch nicht an die Form der Vor­sai­son anknüpfen und hat­ten daher das Nach­se­hen.

Ein glänzend aufgelegter Geßner sorgte mit einem Sieg über Nguyen für die 3:1 Führung. Nach den Nieder­la­gen von Klyeisen und Hum­mel glichen die Kle­in­stein­bacher zwis­chen­zeitlich zum 3:3 aus. Gan­tert, Strauch und Holzer ließen jedoch keinen Zweifel aufkom­men, wer an diesem Tag die Halle als Sieger ver­lassen wird. Zur Hal­bzeit stand es 6:3.

Die Gäste steck­ten aber nicht auf. In hochk­las­si­gen Spie­len zeigten Geßner und Klyeisen jedoch die nötige Gegen­wehr und kon­nten ihre Wider­sacher jew­eils im 5. Satz in Schach hal­ten und zum 8:3 erhöhen. Gan­tert zeigte auch in seinem zweiten Spiel seine Klasse und gute Ner­ven und kon­nte seinen Geg­ner eben­falls in fünf Sätzen nieder­rin­gen. Zu diesem Zeit­punkt hatte Hum­mel am Neben­tisch schon den Sieg durch ein 3:0 gesichert, das Spiel sollte jedoch nicht mehr in die Wer­tung einge­hen.

Mit 9:3 schicken die VfLer Kleinsteinbach/​Singen nach Hause. Diese befinden sich nun eben­falls im Abstiegskampf. Nun gilt es in den näch­sten Par­tien gegen die direk­ten Konkur­renten aus Gnaden­tal und Ketsch zu Punk­ten, um weit­er­hin im Ren­nen um den Klassen­er­halt zu bleiben. ps



09.11.2017 Wende in Sicht?

Am Son­ntag empfängt Tischtennis-​Oberligist VfL Kirch­heim den Verbandsliga-​Aufsteiger aus dem badis­chen Kleinsteinbach/​Singen und will dabei die ersten Saison­punkte ein­fahren. Das VfL-​Sextett tritt nochmals ohne ihren Spitzen­spieler Paran­jape an, der nach wie vor in Indien bei Meis­ter­schaftsspie­len gebun­den ist, so dass die zwis­chen Pforzheim und Karl­sruhe heimis­chen Gäste mit dem derzeit­i­gen Punk­te­s­tand von 4:4 als Favorit an die Plat­ten gehen. „Wir set­zen auf unsere Oberli­gaer­fahrung sowie unsere Heim­stärke“ gibt sich Teamkäpitän Patrick Strauch trotz­dem selb­st­be­wusst. Ein Sieg wäre ein entschei­den­der Meilen­stein, damit das Teck­team den Anschluss an die Nichtab­stiegsplätze nicht abreißen lässt. Trotz der par­al­lel stat­tfind­en­den Bezirksmeis­ter­schaften in Ober­boi­hin­gen hof­fen die VfL-​Verantwortlichen auf zahlre­iche Fan-​Unterstützung. Das Spiel beginnt am Son­ntag um 14 Uhr in der großen LUG-​Halle bei freiem Ein­tritt und Kan­ti­nen­be­trieb. kh



30.10.2017
Matthias Gan­tert erspielte drei Punkte gegen Neckarbischofsheim

Dead or alive??

Und wieder nichts: Tischtennis-​Oberligist VfL Kirch­heim kämpft aufopfer­ungsvoll bei der TTG Neckar­bischof­sheim aber belohnt sich nicht. Am Ende bleibt eine 9:6-Niederlage und Tabel­len­schlus­slicht­platz 10.

„Heute war echt was drin“ haderte VfL-​Kapitän Michael Klyeisen nach den bei­den sehr engen 5-​Satzniederlagen im hin­teren Paarkreuz von Patrick Strauch und Markus Holzer, die somit ins­ge­samt ohne Einzel­er­folg im Nähe Sinzheim gele­ge­nen Neckar­bischof­sheim geblieben waren. Zwar war gegen den bis­lang ungeschla­ge­nen slowakischen Neuzu­gang Diko im Vor­feld wenig Zuver­sicht bestanden, jedoch erwarteten sich die bei­den erfahre­nen VfL-​Akteure gegen den erst 15-​jährigen Levin Rath mehr. Dabei startete die Par­tie nach Plan.
VfL-​Spitzendoppel Geßner/​Holzer agierten konzen­tri­ert gegen die schlecht har­monieren­den Frey/​Rath, während Klyeisen/​Strauch gegen Pavolka/​Kacnik auch zunächst gut mithiel­ten, dann aber grat­ulieren mussten. Sehr gutes Niveau wurde anschließend in einem pack­enden Match zw. Gantert/​Hummel und Diko/​Oberster gezeigt, welches die Teck­städter im Entschei­dungssatz für sich entsch­ieden und es somit mit einer 2:1-Führung in die Einzel­par­tien ging.
Dass im vorderen Paarkreuz die Trauben hoch hän­gen ist keine Neuigkeit. Trotz­dem legte Michael Klyeisen, mit seinem ersten Saison­er­folg aus der Vor­woche im Rücken, gegen Pavolka los wie die Feuer­wehr und lag schnell mit einer 2-​Satzführung vorne. Der Pole kam aber immer besser in die Par­tie und drehte das Match. Im zweiten Spiel machte es der Reichen­bacher im VfL-​Trikot noch besser, als er den Slowaken Kac­nik mit seinen vari­ablen Auf­schlä­gen ganz deut­lich 3:0 entza­uberte. Nur abschnittsweise kann der­weil VfL-​Top-​Spieler Simon Geßner sein Poten­zial abrufen und musste gegen beide Gast­ge­ber jew­eils im vierten Satz abgeben. Dem Holz­madener fehlt neben Selb­st­be­wusst­sein zurzeit auch ein klares Spielkonzept.
Grund zur Zuver­sicht bietet hinge­gen das mit­tlere Paarkreuz um Matthias Gan­tert und Klaus Hum­mel, die neben ihrem Dop­pelsieg auch im Einzel stark auf­spiel­ten. Während Hum­mel eine leis­tungs­gerechte Punk­teteilung gegen Frey und Ober­ster erre­ichte blieb Gan­tert ohne Nieder­lage und bestätigte somit seine zuletzt auf­steigende Ten­denz. Wie das Resümee aussieht ist freilich unklar: „Let­ztes Jahr haben wir hier mit 9:3 den Hin­tern voll­bekom­men, obwohl der Gast­ge­ber ein schwächeres Team am Start hatte“ rät­selt VfL-​Routinier mit Blick auf die Tabelle, die jetzt nur noch in einer Rich­tung Platzierungsverän­derun­gen bietet​.kh



23.10.2017
Kon­nte im Einzel punk­ten: Michael Klyeisen

Knappe Heimnieder­lage

Tis­chten­nis Oberligist VFL Kirch­heim ver­liert zu Hause unglück­lich mit 6:9 gegen die Gäste vom TTV Ettlin­gen.

Kirch­heim. 531:511 Bälle — 6:9 Spiele. Mehr Einzelpunkte gewon­nen und trotz­dem das Spiel ver­loren. „Das ist schon sehr bit­ter“, resümierte der sichtlich ent­täuschte Kapitän Patrick Strauch, nach­dem er sich am Ende den Spiel­bericht anschaute. Dabei nah­men sich die Jungs des VfL nach zuvor drei klaren Nieder­la­gen zum Auf­takt viel vor.

Das zeigten die TT-​Cracks gle­ich in den Dop­peln. Geßner/​Holzer sowie Gantert/​Hummel beherrschten ihre Geg­ner nach Belieben. Lediglich Klyeisen/​Strauch nutzen ihre Chan­cen nicht und ver­loren mit 1:3 gegen das Einser Dop­pel Weiskopf/​Frydrych.

Im vorderen Paarkreuz mussten die Kirch­heimer erneut Lehrgeld bezahlen. Simon Geßner kon­nte eine 2:1 Führung nicht aus­nutzen und auch Michael Klyeisen ver­lor die Sätze jew­eils knapp gegen Spitzen­spieler Daniel Weiskopf. Besser machte es Matthias Gan­tert, der mit seinen gefürchteten Top­spin Bällen Jonas Fürst zum Verzweifeln brachte. Auch Klaus Hum­mel stellte ein­mal mehr unter Bewies, dass er auch im mit­tleren Paarkreuz sehr gut aufge­hoben ist. Gegen Christoph Füll­ner spielte Klaus Hum­mer sehr clever und gewann ver­di­ent mit 3:0. In einem ner­ve­naufreiben­den Spiel drehte Patrick Strauch einen 0:2 Satzrück­stand, Markus Holzer hinge­gen brachte eine 2:0 Satzführung nicht nach Hause und ver­gab zudem Match­bälle.

Gegen die Num­mer 1 der Gäste blieb auch Simon Geßner chan­cen­los und ver­lor klar mit 0:3. Michael Klyeisen wan­delte den gesamten Frust der bisher ver­lore­nen Spiele in pos­i­tive Energie um und gewann sein erstes Spiel in dieser Sai­son deut­lich mit 3:0 gegen Vaclav Frydrych. Die Zuschauer spürten, dass nun tat­säch­lich mit der 6:5 Führung ein oder sogar zwei Punkte möglich waren und feuerten die VfL Jungs kräftig an. Doch es sollte anders kom­men. Vier ver­lorene Par­tien in Folge besiegel­ten die Nieder­lage des VfL Kirch­heim. Lediglich Patrick Strauch kon­nte das Spiel gegen Ebentheuer-​Barceló lange offen hal­ten. Doch trotz toller Ball­wech­sel ver­lor er mit 8:11 im fün­ften Satz. Die Num­mer 2 Michael Klyeisen resümierte: „Wir dür­fen jetzt den Kopf nicht hän­gen lassen. Wir haben gezeigt, dass wir in der Liga auch ohne unsere Num­mer eins mithal­ten kön­nen! Das gibt uns Auftrieb für die näch­sten Spiele!“ mk



18.10.2017
Simon Geßner war im Einzel erfol­gre­ich, zum Sieg reichte es nicht

Her­ren I ohne Punk­t­gewinn

Tischtennis-​Oberligist VfL Kirch­heim absolvierte am ver­gan­genen Woch­enende zwei Punk­t­spiele. Den­noch wartet die Mannschaft weit­er­hin auf die ersten Punkte.

„Auch wenn es wom­öglich nicht zu einem Punk­t­gewinn reicht, gilt es trotz­dem ein möglichst gutes Spielver­hält­nis aus den bei­den Spie­len mitzunehmen!“, for­mulierte Rou­tinier Klaus Hum­mel das erstrebte Ziel vor dem anste­hen­den Woch­enende. Dieses Ziel sollte aber weit gefehlt wer­den.

Mit der Hoff­nung auf eine möglichst offene und span­nende Begeg­nung traten die Kirch­heimer am Sam­stagabend in die Par­tie gegen den TB Untertürkheim. Jedoch wur­den die Untertürkheimer ihrer Favoriten­rolle bere­its zu Beginn gerecht und entsch­ieden alle drei Dop­pel für sich. Mit dieser Führung im Rücken ließen sie sich den Wind nicht mehr aus den Segeln nehmen und spiel­ten ihre langjährige Spiel­er­fahrung auch in den Einzeln voll aus. Im vorderen Paarkreuz ließ der Untertürkheimer Spitzen­spieler Vasile-​Gheorghe Flo­rea den Kirch­heimern Michael Klyeisen und Simon Gess­ner wenig Chan­cen und überzeugte mit seiner hohen Spielin­tel­li­genz. Er erwis­chte die jun­gen Spieler immer wieder auf dem falschen Fuß. Matthias Gan­tert und Markus Holzer kon­nten das Pub­likum gegen die bei­den Abwehrkün­stler zwar mit ansehn­lichen Ball­wech­seln begeis­tern, let­z­tendlich reichte es jedoch nur zu einem Satzgewinn. Lediglich Simon Gess­ner, sowie Patrick Strauch gelang es mit überzeu­gen­den Leis­tun­gen zwei Punkte beizus­teuern, so dass am Ende des Tages ein 2:9 aus Sicht der Kirch­heimer auf der Anzeigetafel stand.

Trotz der deut­lichen Nieder­lage am Vortag gin­gen die Kirch­heimer Bal­lvir­tu­osen motiviert in die Par­tie nach Kup­pin­gen – mussten aber schon nach rund 1,5 Stun­den Spielzeit ernüchtert die Heim­reise antreten. Am Son­ntag­mit­tag hat­ten die Kirch­heimer nicht nur mit ihren Geg­n­ern, son­dern auch mit dem gewöh­nungs­bedürfti­gen Bal­lab­sprung in der Halle zu kämpfen. Zudem wurde Klaus Hum­mel von Nack­en­prob­le­men geplagt, die sich bere­its am Vortag angekündigt hat​ten​.Er musste sein Einzel nach dem ersten Satz ver­let­zungs­be­d­ingt aufgeben. So endete der zweite Spieltag früher als erwartet mit einer 0:9 Nieder­lage. mg