Ergeb­nisse



07.10.2019
Markus Holzer spielte gewohnt routiniert

Heim­stärke bewiesen

Ver­band­sklasse Her­ren: Nach dem geglück­ten Start in die Sai­son mit 2 Heim­siegen wollte die zweite Mannschaft des VfL auch im 3. Heim­spiel in Folge den „Heimn­im­bus“ wahren. Die Gäste aus Eis­lin­gen sind seit vie­len Jahren mit fast einer iden­tis­chen Mannschaft unter­wegs und pen­del­ten viele Jahre lang zwis­chen Ver­band­sklasse und Ver­band­sliga.

Die Dop­pel, in der let­zten Sai­son einer der Auf­stiegs­garan­ten, sind ger­ade etwas das Sor­genkind. Nur das Spitzen­dop­pel Müller/​Körner kon­nte sich knapp in 5 Sätzen durch­set­zen, während die anderen bei­den Dop­pel ver­loren gin­gen. Als dann noch das Spitzen­paarkreuz mit Müller und Holzer beide Spiele mit 13 abgeben musste, war der Fehlstart an diesem Nach­mit­tag per­fekt.

Hohl war nach den Nieder­la­gen der Vor­woche auf Wiedergut­machung aus und kon­nte sich in einem umkämpften Spiel gegen Ehni in fünf Sätzen durch­set­zen. Sehr unglück­lich ver­lief das Ende der Sätze 4 und 5 für Körner, der jew­eils hohe Führun­gen trotz toller Ball­wech­sel gegen den Abwehrstrate­gen Regel­mann nicht nach Hause brin­gen kon­nte und am Ende mit 23 unter­lag, was einen 25 Zwis­chen­stand zur Folge hatte. Nun war klar, dass eine Siegesserie her musste, wollte man noch einen Punk­t­gewinn erre­ichen. Am hin­teren Paarkreuz tat sich Scholdt gegen den Young­ster im Team der Eis­linger, Wie­gand, über­raschend schwer, erkämpfte sich am Ende aber den Fün­f­satzsieg. Sein bestes Einzel der Sai­son zeigte Glöck­ner gegen Leyrer beim 31 Erfolg. Es fol­gte der erste und an diesem Tag auch einzige Punkt am vorderen Paarkreuz durch Holzer, der sich rou­tiniert in drei Sätzen gegen Bachofer durch­set­zte. Müller hatte einen gebrauchten Tag im Einzel erwis­cht und unter­lag.

Hohl zeigte sich auch gegen den Abwehrspieler Regel­mann gegenüber der Vor­woche verbessert und kam nach zuvor 5 vergebe­nen und einem abgewehrten Match­ball zu einem knap­pen Sieg. Körner kon­nte ein­mal mehr seine derzeit her­vor­ra­gende Form beweisen und set­zte sich glatt in drei Sätzen durch. Ähn­liches gilt auch für Kapitän Scholdt, der auch in der ver­gan­genen Sai­son bere­its kaum ein Spiel ver­loren hatte. Er set­zte sich auch gegen Leyrer durch und kon­nte damit zumin­d­est einen Punkt für den VfL sich­ern. Glöck­ner kon­nte lei­der nicht an das erste Match anknüpfen und unter­lag trotz Führun­gen.

Das Schluss­dop­pel musste nun die Entschei­dung brin­gen. Körner/​Müller spiel­ten hier sehr stark gegen die Abwehr/​Angriffpaarung Bachofer/​Regelmann auf und zeigten beim Vier­satzsieg ein sehr vari­ables Spiel. Nach über 4 Stun­den Spielzeit stand damit der knappe 97 Erfolg fest. Kom­mendes Woch­enende geht es im Lokalderby gegen den TTV Zell darum auch auswärts die ersten Punkte einz­u­fahren, um das Saisonziel des gesicherten Mit­telfeld­platzes, möglichst bald zu erre­ichen. mh



30.09.2019
Patrick Strauch ist in Top­form und holte zwei Zähler

Knoten wieder nicht geplatzt

Nach der zweiten Nieder­lage in Folge findet sich Tischtennis-​Oberligist VfL Kirch­heim am Tabel­lenende wieder. Bei Auf­steiger Kleinsteinbach/​Singen kamen die Teck­städter über ein 4:9 nicht hin­aus.

Die in der ver­gan­genen Sai­son als Haupt­prob­lem aus­gemachten Dop­pel liefen dabei erneut nach Plan. Mangold/​Hummel gewan­nen, trotz kurzer Schwächep­hase in Satz 3, rel­a­tiv sou­verän gegen Nguyen/​Schweitzer während Geßner/​Goll gegen das Gastgeber-​Topduo Andersen/​Perez lange gut mithiel­ten. Für die 2:1-Führung sorgten, wie in der Vor­woche, Gantert/​Strauch, die Aragian/​Mößner sicher mit 3:1 bezwan­gen. „Nach so einem Auf­takt muss am Ende ein­fach mehr rauskom­men“ haderte Rou­tinier Klaus Hum­mel zerknirscht nach der Begeg­nung, die den VfL-​ern nur noch zwei Einzelsiege (von zehn gespiel­ten Par­tien) ein­brin­gen wird. Dass es im vorderen Paarkreuz schwer wer­den würde, war den Beteiligten nach Bekan­nt­gabe der Auf­stel­lun­gen klar. Als „Nach­barge­meinde“ des Tischtennis-​Bundesligisten ASV Grün­wet­ters­bach prof­i­tiert die gast­gebende Spiel­ge­mein­schaft aus dem Pfinz­tal, die zwis­chen Karl­sruhe und Pforzheim liegt, von der dort trainieren­den inter­na­tionalen Leis­tungs­gruppe von gut 20 Nach­wuch­sak­teuren. Der erst 17-​jährige Spanier Juan Perez als auch sein gle­ichal­triger Kol­lege Mar­tin Ander­sen (Däne­mark) holten gegen Manuel Man­gold als auch Simon Geßner alle vier Zäh­ler. Beim VfL-​Duo fehlen derzeit ein paar Prozente zum Leis­tungs­max­i­mum. Anste­hende Prü­fun­gen im neben­beru­flichen Studium fordern bei Geßner ebenso Tribut wie auch die Tech­niker­schule, die Neuzu­gang Man­gold am Sam­stagvor­mit­tag besucht.

Auch Teamkapitän Matthias Gan­tert kon­nte bei seiner knap­pen Nieder­lage gegen Nguyen sein Poten­zial nicht gän­zlich abrufen. Im zweiten Durch­gang gegen Schweitzer gelang dann aber der Sieg. Nach einer starken Sai­son in der Oberliga Bay­ern ist Dominik Goll im heimis­chen Baden-​Württemberg noch in der Find­ungsphase. Die knappe Fünfsatz-​Niederlage gegen Schweitzer zeigte aber, dass der 19-​jährige Weil­heimer immer für einen Punkt gut ist. Völ­lig von der Rolle agierte Klaus Hum­mel, der gegen den weitaus schlechter eingeschätzten Ara­gian einen sicher einge­planten Zäh­ler nicht ein­fahren kon­nte. In Top­form spielt der­weil bere­its Patrick Strauch, der Mößner nur kurz am Erfolg schnup­pern ließ. Auf Tabel­len­platz 9 ste­hend erwartet das Teck­team jetzt zwei spiel­freie Woch­enen­den. „Dann greifen wir an“ gibt sich Simon Geßner kämpferisch. Getreu dem Motto: Mund abputzen….. kh



23.09.2019 Unglück­liche Auf­tak­t­nieder­lage

Kirch­heim. Zum Auf­takt in die Sai­son der Tis­chten­nis Oberliga Baden-​Württemberg empf­ing der VfL Kirch­heim die Gäste aus Untertürkheim.

Diese traten wie auch schon vor einer Woche beim 1:9 gegen Ettlin­gen ohne den neuen Spitzen­spieler Yadav an. Erst­mals im Trikot des VfL sahen die 35 Zuschauer Manuel Man­gold und Dominik Goll, die beide zur aktuellen Sai­son das Sex­tett um Rou­tinier Klaus Hum­mel ver­stärken. Dies brachte zwangsläu­fig auch neue Dop­pelauf­stel­lun­gen mit sich, die unter der Woche inten­siv getestet wur­den, aber noch nicht zu 100% einge­spielt sein kön­nen. Trotz­dem zeigte das neue Ein­ser­dop­pel Mangold/​Hummel, dass sie sich vor nie­mand ver­stecken müssen. Mit einer starken Leis­tung dominierten sie die Par­tie gegen Szabo/​Vajda. Geßner/​Goll spiel­ten zwar gut mit, am Ende reichte es aber gegen das lig­aweit gefürchtete Abwehrdop­pel Basaric/​Dordevic nicht. Für Gantert/​Strauch lief es besser. Trotz leichten „Dellen“ im Spiel hat­ten Irimia/​Lietzau keine Chance. Mit dem angestrebten Ergeb­nis von 2:1 ging es dann in die Einzel. Man­gold spielte groß auf und zeigte gegen Vajda selb­st­be­wusst die Rich­tung der heuti­gen Par­tie. Lei­der kam es etwas anders. Sowohl Geßner als auch Gan­tert und Hum­mel ver­loren jew­eils nach Führung mit 9:11 im Entschei­dungssatz. Nach dem Sieg von Strauch ging es dann statt 7:2 mit 4:5 in den zweiten Durch­gang.

Man­gold und Geßner zeigten sich vom Spielver­lauf etwas beein­druckt und kon­nten Ihre Leis­tungs­fähigkeit nicht kom­plett unter Beweis stellen. Nach der Nieder­lage von Goll stand es plöt­zlich 4:8 und alles sah nach einer sicheren Nieder­lage für den VfL aus. Gan­tert wur­den gegen den starken Abwehrspieler Basaric kaum Chan­cen eingeräumt. Doch der neue VfL-​Mannschaftsführer kämpfte sich ins Spiel und kon­nte tat­säch­lich gewin­nen. Neue Hoff­nung keimte auf. Strauch gewann schnell mit 3:0. Hum­mel kämpfte gegen den unan­genehm agieren­den Dorde­vic, kam aber zu keinem Match­ball und ver­lor auch sein zweites Einzel denkbar knapp im Entschei­dungssatz. „Eine so unnötige Nieder­lage habe ich noch nie erlebt“ resümierte Strauch nach dem 5:9. Mit 4 im Entschei­dungssatz ver­lore­nen Par­tien hätte es genauso gut 9:5 ste­hen kön­nen. Damit ver­passen die Kirch­heimer das erhoffte Zeichen an die Konkur­renz. Näch­ste Woche geht es dann in Kle­in­stein­bach weiter. Auch dort rech­net man sich Chan­cen aus. PS