Ergeb­nisse



19.03.2019
Ricky Müller war mit drei Siegen ein Garant für den Punk­t­gewinn
(Foto: Anto­nio Traversi)

Mit einem Bein am ret­ten­den Ufer

Tis­chten­nis Der VfL hat den Klassen­er­halt in der Oberliga nach einem Remis gegen Gnaden­tal und einem „geschenk­ten“ Sieg gegen Neckar­bischof­sheim so gut wie sicher.

Aufat­men bei den Tis­chten­nis­cracks des VfL Kirch­heim. Nach einem Überraschungs-​Remis gegen den TTC Gnaden­tal (8:8) und einem „geschenk­ten“ 9:0-Sieg über Neckar­bischof­sheim wegen Nich­tantritts der Gäste hat der VfL den Klassen­er­halt in der Oberliga so gut wie sicher. Drei Spielt­age vor Saiso­nende beträgt der Vor­sprung auf den Abstiegsrel­e­ga­tion­splatz sechs Punkte.

Auf­grund von Per­son­al­prob­le­men hatte sich der VfL am Dop­pel­heim­spieltag nur zwei Punkte aus­gerech­net. Dass es drei wur­den, lag an der Absage der krankheits­be­d­ingt dez­imierten Neckar­bischof­sheimer und dem nicht erwarteten Remis gegen die favorisierten Gnaden­taler. Für dieses Duell waren die Dop­pel­paarun­gen neu aufgestellt wor­den. So feierte der 15-​jährige Michael Goll an der Seite von Patrick Strauch sein Oberli­gade­büt.

Die neu formierten Paarun­gen hiel­ten gut mit, sodass erst­mals über­haupt in der Rück­runde eine Kirch­heimer Führung nach den Dop­peln zu Buche stand (2:1). Simon Geßner/​Klaus Hum­mel und Patrick Müller/​Sven Körner siegten jew­eils in fünf Sätzen. Lediglich Strauch und Goll mussten sich dem Einser-​Doppel der Gäste klar geschla­gen geben.

Im vorderen Paarkreuz musste Matthias Gan­tert an seinem Geburt­stag Geschenke verteilen anstatt ent­ge­gen­zunehmen. Auf­grund seiner Schul­ter­ver­let­zung musste er beide Einzel abgeben. Simon Geßner hatte das Glück nicht auf seiner Seite und musste sich den Gnaden­taler Spitzen­spiel­ern Hor­lacher und Rakov geschla­gen geben.

In der Mitte gab es hart umkämpfte Duelle mit leis­tungs­gerechten Punk­teteilun­gen. Klaus Hum­mel und Patrick Strauch steuerten jew­eils einen Zäh­ler bei. Die Ersatzspieler kon­nten alle Spiele gewin­nen, sodass die Kirch­heimer wieder in Führung gin­gen. Beim Stand von 8:7 musste das Schluss­dop­pel die Entschei­dung brin­gen. Geßner und Hum­mel liefer­ten sich mit Rakov und Hor­lacher einen harten Schlagab­tausch. Die Vorentschei­dung fiel im drit­ten Satz, als die Kirch­heimer eine 8:6-Führung nicht nach Hause spie­len kon­nten und den Durch­gang und anschließend das Match ver​loren​.sg



18.02.2019 VfL Kirch­heim mit erster Heimnieder­lage der Sai­son

Kirch­heim. Der Oberligist aus der Teck­stadt muss gegen starke Untertürkheimer mit 9:3 die erste Heimnieder­lage der Sai­son ein­stecken und den Klassen­er­halt in der Oberliga verta­gen.

An einem son­ni­gen Son­ntag empf­ing der VfL die Gäste vom TB Untertürkheim. Beide Mannschaften standen mit 14:10 Punk­ten in der Oberliga-​Tabelle an Posi­tion vier bzw. fünf. Die Gäste liefen in ihrer kom­plet­ten Auf­stel­lung um ihren Spitzen­spieler Dauud Cheaib auf, während der VfL auf seinen Kapitän Markus Holzer verzichten musste. Für ihn kam Sven Körner aus der zweiten Garde zu seinem zweiten Ein­satz in der Oberliga-​Saison 201819.

Nach den Dop­peln stand man einem 1:2-Rückstand gegenüber. Das Dop­pel eins Geßner/​Gantert spielte gut, musste sich aber Szabo/​Vajda beu­gen. Am Neben­tisch stellte man die erfahre­nen Hummel/​Strauch gegen die Abwehrstrate­gen Basaric/​Dordevic. Die Kirch­heimer spiel­ten gut, ver­loren aber etwas unglück­lich im 5. Satz. Somit hat­ten Müller/​Körner gegen das nominell extrem starke Dop­pel drei der Gäste mit Cheaib/​Gaa ein wenig Druck, um nicht mit 0:3 in den Rück­stand zu gehen. Die Par­tie entwick­elte sich zu einem ansehn­lichen Schlagab­tausch der vier Akteure. Müller/​Körner holten alles aus sich raus und gewan­nen am Ende nach einer sehr starken Leis­tung im 5. Satz mit 11:8. Somit stand es nach den Dop­peln nur 2:1 für den TBU.

In den Einzeln standen sich im vorderen Paarkreuz Geßner – Szabo und Gan­tert – Cheaib gegenüber. Die Kirch­heimer Num­mer eins kon­nte seinem Geg­ner sein druck­volles Top­spin­spiel aufzwin­gen und gewann mit 3:1, während am Neben­tisch Matthias Gan­tert kein Mit­tel gegen den besten Spieler der Oberliga Dauud Cheaib fand und mit 3:0 ver­lor.

Im mit­tleren Paarkreuz musste Hum­mel gegen Basaric antreten. Die Num­mer drei der Kirch­heimer spielte ver­hält­nis­mäßig stark gegen den Abwehrstrate­gen der Gäste und kämpfte sich bis in den 5. Satz, in diesem aber lei­der nichts mehr funk­tion­ierte und er diesen deut­lich ver­lor. Am Neben­tisch kam es zur Begeg­nung Strauch – Vajda. Let­zt­ge­nan­nter hatte noch eine Rech­nung aus der Vor­runde mit dem Kirch­heimer offen und spielte auch dementsprechend groß auf und gewann mit 3:1.

Nun mussten Müller – Dorde­vic und Körner – Gaa gegeneinan­der antreten. Müller fand lei­der über­haupt kein Mit­tel gegen den zweiten Abwehrspieler in den Rei­hen des TBU und ver­lor deut­lich mit 0:3. Am Neben­tisch zeigte Sven Körner ein­drucksvolles Tis­chten­nis und zwang den jun­gen Gabriel Gaa mit 3:1 in die Knie. Somit stand es nach der ersten Einzel­runde 6:3 für die Untertürkheimer.

In den näch­sten drei Einzeln lief dann für die Kirch­heimer nicht mehr viel zusam­men und alle restlichen Punkte wan­derten an die Gäste.

Somit war die erste Heimnieder­lage des VfL Kirch­heim besiegelt und die Teck­städter müssen nun auf­passen, in der aus­geglich­enen Oberliga nicht noch in die Abstiegszone zu rutschen. In vier Wochen kommt es dann zum für den VfL wohl wichtig­sten Spieltag der Sai­son. Es wer­den die Abstiegskan­di­daten aus Gnaden­tal und Neckar­bischof­sheim im LUG emp­fan­gen. pm



11.02.2019
Simon Geßner spielte gut und kon­nte einen der bei­den Punkte errin­gen
(Foto: Anto­nio Traversi)

Klassen­er­halt weiter vertagt

Korn­wes­t­heim: Der Oberligist VfL Kirch­heim unter­liegt den starken Gast­ge­bern mit 9:2. Geßner und Hum­mel spie­len stark, aber am Ende reicht es für Kirch­heim nur zu zwei Einzelsiegen.

Am ver­gan­genen Woch­enende spielte die Oberliga-​Mannschaft des VfL Kirch­heim in Korn­wes­t­heim. Auch wenn die Kirch­heimer in der Vor­runde das Heim­spiel gewon­nen hat­ten, waren die Vorze­ichen dies­mal ganz andere: Während Korn­wes­t­heim mit seiem brasil­ian­is­chen Spitzen­spieler Ishida antrat, fehlte die Num­mer eins, Sud­han­shu Grover, beim VfL. „Uns war klar, dass wir der Außen­seiter in dieser Begeg­nung waren. Also mussten wir bei der Dop­pelauf­stel­lung etwas riskieren, um die Chance auf einen Punk­t­gewinn zu wahren“ erk­lärte Simon Geßner. Er spielte gemein­sam mit Patrick Müller im Dop­pel eins gegen Lukacs /​Irimia. Doch sowohl eine 8:0 Führung im drit­ten Satz als auch zwei Match­bälle im entschei­den­den 5. Satz kon­nten nicht zum Punk­t­gewinn ver­w­ertet wer­den. Trotz guter Leis­tung ver­loren Gantert/​Holzer am Nach­bar­tisch gegen das Spitzen­dop­pel Ishida/​Talavanov zwar knapp aber erwartungs­gemäß mit 1:3. Der Spielver­lauf in der drit­ten Dop­pel­begeg­nung war zwar wie erhofft aus­geglichen. Die Kirch­heimer Hummel/​Strauch kon­nten aber am Ende gegen Bojic/​Beckmann nur einen Satz gewin­nen, sodass es nach den Dop­peln 0:3 gegen die Teck­städter stand.

Spätestens jetzt war klar, dass es für den VfL nur noch um Schadens­be­gren­zung und wertvolle Punkte für das Spielver­hält­nis ging. In den fol­gen­den Einzeln kon­nten Geßner gegen Tala­vanov spielerisch und Hum­mel gegen Bojic kämpferisch überzeu­gen. Vor allem Klaus Hum­mel kon­nte im entschei­den­den 5. Satz einen 3:7 Rück­stand gegen den Ex-​Kirchheimer drehen und bewies ein­mal mehr seine aktuell gute Form. Die übri­gen Einzel gin­gen alle­samt und ver­di­ent an Korn­wes­t­heim.

„Die wichti­gen Spiele, bei denen wir punk­ten kön­nen und müssen, kom­men alle noch. Heute war gegen diesen finanzs­tarken Geg­ner nichts zu holen“ meinte der Teamkapitän Markus Holzer. „Wir wis­sen, dass wir für den sicheren Klassen­er­halt noch min­destens zwei Punkte benöti­gen.“

Schon am näch­sten Son­ntag hat die Mannschaft im Heim­spiel gegen Untertürkheim die Möglichkeit, den Klassen­er­halt zu sich­ern. Denn in dieser Sai­son ist der VfL zu Hause noch ohne Nieder­lage. mh



28.01.2019
K. Hum­mel und P. Strauch sam­melten 5 der ins­ge­samt zehn Sieg­punkte des Wochenendes

Erfol­gre­icher Rück­run­den­start in der Oberliga

Ettlin­gen. Die Rück­runde begann für die Kirch­heimer Oberliga­mannschaft mit einem Dop­pel­spieltag am Sam­stag in Ettlin­gen und am Son­ntag beim Meis­ter­schafts­fa­voriten Sin­gen.

Nach­dem der Abschluss der Vor­runde gegen Ettlin­gen erfol­gre­ich gestal­tet wer­den kon­nte, wollte es der Spielplan so, dass die Kirch­heimer zu Beginn der Rück­runde erneut gegen Ettlin­gen antreten mussten. Sowohl der Spitzen­spieler der Gast­ge­ber Weißkopf – mit Fin­ger­bruch – als auch Schreck – Reha nach Verkehrsun­fall – kon­nten nicht mitwirken. Bei den Kirch­heimern fehlte lediglich Grover, der noch in seiner indis­chen Heimat weilt. Die Ersatzspieler zeigten aber alle­samt, dass beide Teams sehr breit aufgestellt sind und die Fans in der Halle sahen hochk­las­sige Spiele.

Die neu formierten Kirch­heimer Dop­pel brachten nicht den erhofften Erfolg. Hummel/​Strauch knack­ten zwar das Ein­ser­dop­pel der Ettlinger, aber weder Geßner/​Holzer noch Gantert/​Hummel kon­nten die Führung nach den Dop­peln sich­er­stellen.

Geßner holte beide Einzel. Gan­tert fand jedoch keine Mit­tel gegen Fis­cher und Frydrych. Auch Hum­mel und Müller gewan­nen ihre Par­tien, wobei Müller mit dem Ball­wech­sel der Sai­son gegen Ebentheuer-​Barceló die Zuschauer verzückte. Nach gefühlten 50 Bal­lkon­tak­ten been­dete er mit einer krachen­den Vor­hand die Par­tie. Strauch und Holzer steuerten je einen Punkt zum let­z­tendlich ver­di­en­ten 9:6 Erfolg bei.

Sin­gen. Am Son­ntag ging es nach einer kurzen Nacht – man war erst gegen ein Uhr aus Ettlin­gen zurück – nach Sin­gen. Nach­dem am Abend zuvor Birk­mannsweiler gegen den Tabel­len­let­zten Neckar­bischoff­sheim nur zu einem Unentsch­ieden gekom­men war, war klar, dass der Sieger der Par­tie die Tabel­len­führung übernehmen würde. Der Mannschafts­führer der Sin­gener, Loss, ver­suchte vor der Par­tie die Favoriten­rolle an Kirch­heim weit­erzure­ichen. Nach dem knap­pen Unentsch­ieden in der Vor­runde wäre ein Erfolg der Teck­städter in fremder Halle mehr als eine dicke Über­raschung gewe­sen.

Den­noch ver­suchte man die Dop­pel der Gast­ge­ber direkt anzu­greifen. Geßner/​Gantert ver­loren jedoch im 5. Satz. Hummel/​Strauch kon­nten ihren Erfolg vom Vortag auch nicht wieder­holen und mussten eben­falls nach 5 Sätzen grat­ulieren. Holzer/​Körner waren auch nicht chan­cen­los, für mehr reichte es aber nicht.

Auch in den Einzeln wurde es nicht besser. Hum­mel ver­lor nach großem Kampf im 5. Satz, auch Körner holte im Entschei­dungssatz einen 5:10 Rück­stand auf um dann doch noch zu ver­lieren. Für den Ehren­punkt sorge Strauch, der Loss bezwin­gen kon­nte.

Nach dem Dop­pel­spieltag ist Rou­tinier Klaus Hum­mel zufrieden mit der Punk­teaus­beute. „Ich habe mit max­i­mal einen Punkt aus den bei­den Spie­len gerech­net“ resümierte er. Der VfL ist aktuell auf dem 3. Tabel­len­platz, hat aber nur 4 Zäh­ler Abstand auf den Abstiegsrel­e­ga­tion­splatz, weshalb der Fokus nach wie vor auf den Klassen­er­halt gerichtet ist. ps



10.12.2018
Sud­han­shu Grover gewohnt druck­voll bei seinem vor­erst let­zten Auftritt beim VfL

Noch ein Pauken­schlag zum Vor­run­den­ab­schluss

Mit einem über­ra­gen­den 9:3-Erfolg gegen den TTV Ettlin­gen über­win­tert der VfL Kirch­heim in der Tischtennis-​Oberliga auf dem nicht für möglich gehal­te­nen Lig­aplatz 4.

„Trotz aller Euphorie sind das nach wie vor Punkte gegen den Abstieg“ bleibt der stel­lvertre­tende Abteilungsleiter des VfL, Klaus Hum­mel, der selbst Puz­zleteil einer sen­sa­tionellen Vor­runde war, auf dem Boden. „Wir wis­sen noch nicht, ob Sud­han­shu in der Rück­runde nochmal für uns auflaufen kann“ schiebt er auch gle­ich die Begrün­dung hin­ter­her. Sicher­lich war VfL-​Spitzenspieler Sud­han­shu Grover nicht alleine für die fünf Siege in Folge und die 12:6-Vorrundenzähler ver­ant­wortlich, jedoch bewirkte die 9:1-Einzelbilanz der aktuellen Num­mer 7 der indis­chen Ran­gliste einen echten „Lauf“ im Team. „Als dann auch noch Matze Gan­tert nach seiner schw­eren Schul­ter­ver­let­zung so stark zurück kam, gab es kein Hal­ten mehr“, weiß auch Teamkäptn Markus Holzer um die Erfol­gspa­ra­me­ter, der sel­ber im hin­teren Paarkreuz mit 12:2 Siegen zum erfol­gre­ich­sten Akteur der Liga avancierte. Platz 2 belegt in dieser Ran­gliste übri­gens „Ersatz­mann“ Patrick Müller mit einer 7:3 Bilanz.

Die Dop­pel­begeg­nun­gen gegen die Gäste aus Ettlin­gen ver­liefen nach VfL-​Plan. Grover/​Geßner siegten deut­lich, während Gantert/​Holzer gegen Weiskopf/​Frydrych nur zeitweise mithal­ten kon­nten. Ganz eng ging es im Dreier­dop­pel zur Sache, welches let­ztlich Hummel/​Strauch im Entschei­dungssatz für sich sich­ern kon­nten. In den Einzeln fand Simon Geßner in bei­den Par­tien nicht ins Spiel. Ein kleiner Blech­schaden mit dem Auto am Vor­mit­tag hatte am fahri­gen Auftreten bes­timmt seinen Anteil. Gewohnt über­legen dominierte dage­gen Grover seine Kon­tra­hen­ten und gab keinen Satz ab.

Matthias Gan­tert musste sowohl gegen Füll­ner als auch gegen Fis­cher 0:2-Satzrückständen hin­ter­her­laufen, schaffte aber jew­eils die Wende und gewann gegen die starken Badener. Klaus Hum­mel schaffte es nach einem konzen­tri­erten Auftritt gegen Fis­cher erst­mals in seiner langjähri­gen Kar­riere die TTR-​Marke von 2.000 Punk­ten zu knacken.

Obwohl auch das hin­tere Paarkreuz der Ettlinger eines der Stärk­sten der Liga ist, kon­nten sowohl Patrick Strauch als auch Markus Holzer in engen Par­tien ihre Kon­tra­hen­ten bezwin­gen, sodass die zwis­chen­zeitliche 7:2-Führung nach dem ersten Einzel­durch­gang bere­its die Vorentschei­dung bedeutete.

Mit der besten Platzierung in der Vere­in­shis­to­rie im Rücken blicken jetzt auch die VfL-​Verantwortlichen ziem­lich entspannt der Rück­runde ent­ge­gen und kön­nen erst­mals sehr frühzeitig ihre Team-​Planungen für 20192020 voran­brin­gen. kh



03.12.2018
Das Dop­pel ver­loren aber alle Einzel gewon­nen: Markus Holzer und Math­ias Gan­tert (r.)

Tischtennis-​Party in Kirch­heim

Mit einer überzeu­gen­den Mannschaft­sleis­tung und der Unter­stützung zahlre­icher Fans kon­nte Tis­chten­nis Oberligist VfL Kirch­heim einen knap­pen Sieg gegen den Tabel­len­zweiten vom VfR Birk­mannsweiler ein­fahren. Damit sichert sich der VfL einen Platz in der Tabel­len­mitte und ist zuhause weit­er­hin ungeschla­gen.

Gewohnt sou­verän startete das Kirch­heimer Spitzen­dop­pel Grover/​Geßner in die Par­tie und kon­nte den ersten Zäh­ler für die Heim­mannschaft ein­fahren. Auch das Dreier­dop­pel Hummel/​Strauch kon­nte punk­ten, während Gantert/​Holzer am Neben­tisch gegen Gao/​Schiek das Nach­se­hen hat­ten. Somit ging der VfL mit einer 2:1 Führung in die Einzel­par­tien.

Im vorderen Paarkreuz dominierte Sud­han­shu Grover Roman Zavo­ral klar mit 3:0. Peng Gao, die Num­mer eins von Birk­mannsweiler, war jedoch selbst für Grover eine Num­mer zu groß. Ein­mal mehr demon­stri­erte der vari­abel agierende Abwehrspezial­ist, warum er zu den besten Spiel­ern in der Oberliga gehört und fügte dem sym­pa­this­chen Spieler aus Indien seine erste Saison­nieder­lage zu. Simon Geßner kon­nte nach hartem Kampf eine 7:1 Führung im Entschei­dungssatz nicht nach Hause brin­gen und musste sich Zavo­ral let­z­tendlich geschla­gen geben, kon­nte aber mit einem Satzgewinn gegen Gao einen Achtungser­folg lan­den.

Im mit­tleren Paarkreuz stand nach zwei­monatiger Ver­let­zungspause erst­mals auch wieder Matthias Gan­tert an der Platte und kon­nte zwei Einzelsiege für seine Mannschaft beis­teuern. Durch die Unter­stützung der ca. 70 Zuschauer kon­nte er nach Abwehr von drei Match­bällen ein 0:2 gegen Rou­tinier Thorsten Schiek noch drehen. Wie auch Matthias Gan­tert, kon­nte Klaus Hum­mel den Osteu­ropäer Georgy Teliysky mit 3:1 nieder­rin­gen, hatte jedoch gegen Schiek das Nach­se­hen.

Im hin­teren Paarkreuz kon­nten sowohl Markus Holzer, als auch Patrick Strauch gegen Nicolei Kutschera punk­ten. Während Strauch Yildiz unter­lag, gelang es Holzer mit seinem Sieg über Let­zteren den vielumjubel­ten Punkt zum 9:6 per­fekt zu machen.

„Unglaublich was ihr da momen­tan spielt“, so ließen die Glück­wün­sche von Michael Klyeisen, der das her­vor­ra­gende Abschnei­den seiner Mannschaft aus Berlin ges­pannt mitver­folgt hatte, nicht lange auf sich warten​.mg



28.11.2018
Ricky Müller machte gegen Staig den Siegpunkt

Oberligist bekommt Ober­wasser

Tis­chten­nis Der VfL Kirch­heim gewinnt sein Auswärtsspiel beim SC Staig mit 9:6 und klet­tert nach dem drit­ten Sieg in Folge auf den fün­ften Tabel­len­platz.

Tischtennis-​Oberligist VfL Kirch­heim hat einen großen Schritt Rich­tung Klassen­er­halt gemacht. Nach dem 9:6-Erfolg beim SC Staig steht der VfL auf Platz fünf der Tabelle. „Die Punkte sind mehr als wichtig, da die Liga aktuell am Rad dreht. Jeder kann gegen jeden gewin­nen, das sehen wir jede Woche. Daher schauen wir mal, was kom­menden Son­ntag gegen Birk­mannsweiler so zu holen ist“, sagte VfL-​Crack Simon Geßner voraus­blick­end auf die kom­mende Heim­par­tie gegen den Tabel­len­zweiten.

Ein High­light in der Par­tie beim SC Staig war das Come­back in den Dop­peln des langzeitver­let­zten Math­ias Gan­tert, der an der Seite von Markus Holzer allerd­ings das Nach­se­hen hatte. Lediglich das Spitzen­dop­pel Sud­han­shu Grover/​Simon Geßner kon­nte seine Siegesserie fort­set­zen und einen klaren Dreisatzsieg ein­fahren. Klaus Hum­mel und Patrick Strauch ver­loren im Entschei­dungssatz.

Anschließend teilte man sich im vorderen und mit­tleren Paarkreuz die Punkte. Während Geßner und Strauch unglück­lich ver­loren, zeigten Hum­mel und Grover ihr Kön­nen und holten mit ihren druck­vollen Angriff­sspie­len die Punkte. Nun hofften die Kirch­heimer auf das zuletzt stark spie­lende hin­tere Paarkreuz. Holzer und Müller wur­den den Erwartun­gen gerecht und bescherten dem VfL die erste Führung im Spiel.

Diese baute der neue Spitzen­mann aus Indien, Sud­han­shu Grover, gegen Staigs Richter per 3:1-Erfolg weiter aus. Simon Geßner unter­lag hinge­gen dem let­ztjähri­gen Drittliga-​Crack Dwain Schwarzer mit 1:3. Im mit­tleren Paarkreuz teil­ten sich die Teams erneut die Punkte. Klaus Hum­mel bestätigte mit einem Fün­f­satzsieg seine aktuelle Form. Am Neben­tisch unter­lag Patrick Strauch gegen Tom Dufke in vier Sätzen.

Somit hofften die Kirch­heimer wieder, das Spiel im hin­teren Paarkreuz entschei­den zu kön­nen. Markus Holzer gewann gegen Mer­rbach mit 3:1 und Patrick Müller gegen Roll klar in drei Sätzen. Somit war der dritte Sieg in Folge eingetütet.sg



19.11.2018 VfL Kirch­heim schafft den Sprung ins Tabel­len­mit­telfeld

Mit einer starken Vorstel­lung und der Unter­stützung zahlre­icher Fans gewinnt der VfL gegen den SV Sala­man­der Korn­wes­t­heim mit 9:5. Dabei gab der Inder Sud­han­shu Grover sein Heimde­büt.

In den Dop­peln startete man mit einem 1:2 Rück­stand. Dabei hatte das neu formierte Kirch­heimer Spitzen­dop­pel Grover/​Geßner mit einem sehr druck­vollen Spiel wenig Prob­leme gegen Lukacs/​Irimia und gewann erwartungs­gemäß mit 3:1. Am Neben­tisch taten sich Hummel/​Holzer nach gewonnenem erstem Satz schwer, den Druck auf das Spitzen­dop­pel der Gäste aufrechtzuer­hal­ten und ver­loren let­zten Endes mit 3:1. Danach gin­gen Strauch/​Müller an die Platte. Die Bei­den fan­den lei­der nicht 100%-ig in ihr Spiel und ver­loren eben­falls mit 3:1. Somit stand es nach den Dop­peln 1:2 aus Sicht der Kirch­heimer.

Ges­pannt warteten alle auf den ersten Einze­lauftritt des Kirch­heimer Spitzen­spiel­ers Sud­han­shu Grover. Grover agierte dom­i­nant und hatte wenig Mühe beim 3:0 gegen Lukacs. Am Neben­tisch gewann auch Geßner mit seinem extrem druck­vollen Angriff­sspiel gegen die geg­ner­ische Num­mer 1 Tala­vanov in drei Sätzen. In der Mitte kämpfte sich Hum­mel gegen Bischoff nach einem 1:2-Satzrückstand zurück ins Spiel und gewann im Entschei­dungssatz knapp mit 11:8. Sein Paarkreuzkol­lege Strauch musste sich an Tisch 2 gegen Bojic mit 1:3 geschla­gen geben. Danach standen die bei­den Duelle im hin­teren Paarkreuz an. Lei­der fan­den die bis dato vor heimis­cher Kulisse ungeschla­ge­nen Holzer und Müller nicht in ihr Spiel und ver­loren beide mit 1:3. Somit stand ein 4:5-Rückstand nach dem ersten Durch­gang zu Buche.

Wenn man gegen die Korn­wes­t­heimer noch punk­ten wollte, musste man sich im zweiten Durch­gang noch steigern, was die Kirch­heimer dann auch ein­drucksvoll taten. Im Spitzen­spiel Grover gegen Tala­vanov behielt die Num­mer eins der Teck­städter wie in seinem ersten Einzel klar die Ober­hand und gewann dieses mit 3:1. Simon Geßner durch­lebte während­dessen eine Berg– und Tal­fahrt gegen den Nop­pen­spieler Lukacs. Nach abgegebenem ersten Satz schoss er seinen Kon­tra­hen­ten in den Sätzen zwei und drei regel­recht von der Platte, ließ Lukacs dann allerd­ings noch auf 2:2 her­ankom­men, behielt dann aber im 5. Satz klar die Ober­hand. Somit gin­gen im vorderen Paarkreuz alle Punkte nach Kirch­heim.

Die durch die erneute Führung (6:5) gepushten Hum­mel und Strauch agierten sehr konzen­tri­ert gegen ihre Kon­tra­hen­ten und gewan­nen mit 3:1 bzw. 3:0. Vor allem Hum­mel zeigte gegen den ehe­ma­li­gen Kirch­heimer Spitzen­spieler Mom­cilo Bojic über­ra­gen­des Tis­chten­nis und gewann hochver­di­ent. Somit war ein Punkt schon sicher (8:5). Im vor­let­zten Einzel steigerte sich Holzer im Ver­gle­ich zu seinem ersten Einzel und bezwang Beck­mann in fünf Sätzen, was den 9:5-Endstand bescherte.

Nach dieser starken und geschlosse­nen Mannschaft­sleis­tung befindet sich der VfL nun auf einem sehr guten 5. Platz in der Oberliga Baden-​Württemberg. Näch­sten Son­ntag geht es zum Auswärtsspiel gegen den SC Staig, wo man mit einem Sieg einen gewalti­gen Schritt in Rich­tung Klassen­er­halt machen kann. pm



12.11.2018
Spitzen­spieler Sud­hansu Grover gab sein erfol­gre­iches Debüt im VfL-​Trikot

Kirch­heim mit erstem Saison­sieg in Neckar­bischof­sheim,
starker Auftritt von Sud­han­shu Grover

In der Tis­chten­nis Oberliga reiste der VfL Kirch­heim zum abstiegs­bedro­hten Gast­ge­ber TTG Neckar­bischof­sheim. Trotz des ver­let­zungs­be­d­ingten Aus­falls von Matthias Gan­tert waren die Teck­stät­ter im gefürchteten Auswärtsspiel leicht favorisiert, da erst­mals der neu verpflichtete Spitzen­spieler Sud­han­shu Grover die Mannschaft ver­stärkte. Doch auch der Geg­ner hatte kurzfristig mit Ver­let­zung­sprob­le­men zu kämpfen: das kom­plette hin­tere Paarkreuz aus Neckar­bischof­sheim kon­nte bzw. durfte aus gesund­heitlichen Grün­den nicht spie­len, musste sich aber auf­stellen lassen, da kein Ersatz zur Ver­fü­gung stand.

Während das Dop­pel Grover/​Geßner erwartungs­gemäß in drei klaren Sätzen den ersten Punkt holte, musste sich Hummel/​Strauch in fünf Sätzen geschla­gen geben. Das dritte Dop­pel ging kampf­los an Holzer/​Müller und bescherte somit die 2:1 Führung für die Kirch­heimer.

In den Einzeln gin­gen Simon Geßner nach sehr konzen­tri­erter Leis­tung (3:0) und Sud­han­shu Grover (3:1) mit anfänglichen Startschwierigkeiten let­ztlich als klare Sieger von der Platte. Klaus Hum­mel überzeugte mit seinem über­legten Spiel in drei Sätzen gegen Matus Diko selbst die geg­ner­ischen Zuschauer und sorgte für eine beruhi­gende 5:1 Führung. Dage­gen fand Patrick Strauch an diesem Tag nie zu seiner Stärke: „Ich kann in der Halle nicht spie­len. Die Bälle bleiben ein­fach ste­hen“, haderte der let­ztjährige Teamkapitän und musste let­z­tendlich deut­lich seinem Geg­ner grat­ulieren. Durch die kampflosen Siege von Markus Holzer und Patrick Müller im hin­teren Paarkreuz führte der VfL nun bere­its mit 7:2.

Auch im Top­spiel des Abends war Grover nie ern­sthaft gefordert und behielt in drei deut­lichen Sätzen gegen einen sichtlich gefrusteten und über­forderten Michael Frey die Ober­hand. Etwas über­raschend war es, dass Neckar­bischof­sheim trotz des Rück­stands von 2:8 um jeden weit­eren Punkt kämpfte und die fol­gen­den drei Spiele von Geßner (1:3), Hum­mel (2:3) und Strauch (0:3) alle­samt ver­loren gin­gen. So war es let­z­tendlich Teamkapitän Holzer vor­be­hal­ten, der wie Müller an dem Abend kein Spiel machen durfte, mit einem weit­eren kampflosen Spiel den 9:5 Erfolg zu besiegeln. „Dass Neckar­bischof­sheim bei einem Heim­spiel in der Oberliga nicht in der Lage war, noch jeman­den aus den unteren Mannschaften als Ersatz aufzustellen, kön­nen wir nicht nachvol­lziehen. So fiel der Sieg unterm Strich eigentlich zu niedrig aus“ resümierte Holzer die Begeg­nung.

Näch­ste Woche geht es im Heim­spiel gegen Sala­man­der Korn­wes­t­heim II. Mit einem Sieg kann hier der Sprung ins Tabel­len­mit­telfeld gelin​gen​.mh



29.10.2018
Ricky Müller behielt die Ner­ven und machte den 8. Punkt

Achtungser­folg gegen bisher punk­tver­lust­freien TTC Sin­gen

Kirch­heim. Mit dem TTC Sin­gen war in Kirch­heim die Mannschaft der Stunde in der Oberliga Baden-​Württemberg zu Gast. Der Auf­steiger ist mit zwei deut­lichen Siegen in die Sai­son ges­tartet und reiste ohne Punk­tver­lust in die Teck­stadt.

Mit dem besten vorderen Paarkreuz der Liga Adam Robert­son und Roman Rosen­berg, die vor kurzem noch in der 2. Bun­desliga aufgeschla­gen haben, üben die Sin­gener auf jedes Team enor­men Druck aus. Teamkapitän Holzer merkte vor dem Spiel mit einem Lächeln an: „Wenn alles nor­mal läuft dann machen die bei­den 7 Punkte (4 Einzel sowie 3 Dop­pel) und wir wer­den trotz­dem min­destens einen Punkt in Kirch­heim behal­ten“.

Die neu formierten Dop­pel kon­nten das Min­i­malziel von 1 Punkt in den Ein­gangs­dop­peln erre­ichen. Geßner/​Hummel dominierten Ihre Geg­ner Vasdaris/​Loss. Strauch/​Körner wie auch Holzer/​Müller waren let­z­tendlich ohne Chance.

Wie erwartet kon­nten im vorderen Paarkreuz keine Punkte erzielt wer­den. Geßner zeigte zwar gegen Rober­ston eine sehr gute Leis­tung, kon­nte aber nichts aus­richten. Gan­tert, der nach seiner Schul­ter OP immer noch nicht zum Schläger greifen kann stellte sich in den Dienst der Mannschaft und schenkte beide Spiele ab.

In der Mitte gewann Hum­mel gegen den Abwehrspieler Vas­daris, fand aber gegen Rou­tinier Loss nicht in die Par­tie. Der zuletzt stark spie­lende Strauch machte es etwas besser und entsch­ied beide Par­tien für sich.

Als Favoriten gin­gen Holzer und Müller an die Plat­ten. Holzer zeigte sich nach einer For­mdelle top­fit und gewann beide Par­tien klar. Müller hatte anfänglich etwas Prob­leme, gewann aber eben­falls sein erstes Einzel. Beim Stand von 7:7 ging es in einem pack­enden Spiel gegen den erst 16-​Jährigen Moos­mann in den alles entschei­den­den 5. Satz. Dort zeigte Müller, dass er in den let­zten Jahren nicht nur spielerisch son­dern auch men­tal Fortschritte gemacht hat und gewann das Spiel mit einer starken Leis­tung.

Mit 8:7 startete das Schluss­dop­pel Geßner/​Hummel gegen Roberston/​Goldberg. Nach starker Leis­tung der Kirch­heimer ging auch diese Par­tie in den 5. Satz. Dies­mal hatte jedoch der TTC Sin­gen das glück­lichere Ende. Damit endete die Par­tie einem ins­ge­samt leis­tungs­gerechten Unentsch­ieden.

Beim VfL wird aller Voraus­sicht nach im kom­menden Spiel das lang erwartete Debut von Spitzen­spieler Sud­hansu Grover erwartet. Der Inder steht aktuell noch bei den Bel­gium Open und anschließend bei den Swedish Open an der Platte. Nach dem bish­eri­gen Saison­ver­lauf und starken zwei Punk­ten, trotz der Ver­let­zung von Gan­tert, hofft man mit Grover weit­ere wichtige Punkte auf dem Weg zum Klassen­er­halt ein­fahren zu kön­nen. PS



24.10.2018 Erwartete Nieder­lage

Das Derby in der Tischtennis-​Oberliga des VfL Kirch­heim beim TB Untertürkheim war ein klare Angele­gen­heit: am Ende kon­nte beim 9:1 nur Strauch einen Ehren­punkt ret­ten.

Die Vorze­ichen standen für das VfL Sex­tett bere­its vor dem ersten Ball­wech­sel schlecht. Michael Klyeisen weilt beru­flich weit­er­hin in Berlin und die Regen­er­a­tion von der kurzfristi­gen Schulter-​OP bei Matthias Gan­tert ist noch nicht weit fort­geschrit­ten. Zudem fehlt weit­er­hin der aus Indien kom­mende VfL-​Topmann Sud­han­shu Grover. Dieser befindet sich zwar im Anflug auf Europa, spielt zunächst aber mit den Bel­gium, Swe­den und Belarus Open drei inter­na­tionale Turniere, bevor er plan­mäßig für die Kirch­heimer an die Plat­ten geht. „Drei von sechs Spiel­ern zu kom­pen­sieren geht in der Oberliga halt nicht“, fasste es Teamkäptn Markus Holzer nüchtern nach dem Spiel im Stuttgarter Vorort zusam­men. Die Untertürkheimer gel­ten zudem als heim­licher Meis­ter­schafts­fa­vorit, die jedoch am Vor­abend gegen den SC Staig bei ihrer 7:9-Heimniederlage etwas unglück­lich strauchel­ten.

Die Wiedergut­machung vor heimis­chem Pub­likum beka­men dann direkt die VfL-​Doppel zu spüren, deren tak­tis­che Neuauf­stel­lung nur auf dem Papier aufging. Geßner/​Müller waren als Abwehrkiller­duo aus­gemacht, fan­den gegen Basaric/​Dordevic let­ztlich doch kein Rezept. Besser machten es Hummel/​Scholdt, die sich gegen Cheaib/​Gaa immer­hin in den Entschei­dungssatz kämpften. Unter Wert verkauften sich dann Strauch/​Holzer gegen das starke 3er-​Doppel der Gast­ge­ber Szabo/​Vajda.

Mit dem 3:0-Zwischenstand im Rücken zeigte danach Dauud Cheaib, der unter der Woche noch die mit Bun­desligis­ten gespickte „Tischtennis-​Challenger-​Serie“ in Ochsen­hausen für sich entschei­den kon­nte, seine Über­legen­heit, ließ Hum­mel aber immer­hin mit­spie­len. Am Neben­tisch hatte sich Simon Geßner gegen Szabo eigentlich mehr erhofft, da der Holz­madener in den ver­gan­genen Jahren bere­its mehrfach gegen den Ungarn gewon­nen hatte, welcher dieses Mal jedoch mit 3:1 die Ober­hand behielt.

In der Mitte fol­gten zwei ansehn­liche Spiele. Im Duell der Halb­dis­tan­zler hatte Markus Holzer gute Chan­cen gegen Gaa, der aber bessere Ner­ven in den Satzver­längerun­gen hatte. Patrick Strauch startete gegen Vajda druck­voll und mit viel Spin und führte somit schnell mit 2:0-Sätzen, entsch­ied die Par­tie aber erst im Entschei­dungssatz für sich, als er sich auf seine Qual­itäten zurückbe­sann.

Gegen den Abwehrspezial­is­ten Basaric glänzte Ersatz­mann Man­fred Scholdt zunächst mit blitzsauberem Angriff­sspiel, bevor der Untertürkheimer Rou­tinier immer besser ins Spiel fand und let­ztlich klar siegte. Die span­nend­ste Begeg­nung des Nach­mit­tags zeigte der derzeit form­starke Patrick Müller gegen den weit­eren Abwehrer Dorde­vic. Nach jew­eiliger Satzteilung entsch­ied jedoch auch hier die Rou­tine im Entschei­dungssatz.

Auf gutem Spiel­niveau besiegelte abschließend Cheaib gegen Geßner in vier Sätzen den 9:1-Kantersieg, der nach diesem Spielver­lauf doch etwas zu hoch aus­ge­fallen war. Zum Wun­den­lecken bleibt den VfL‘ ern nur wenig Zeit, da kom­menden Sam­stag das Über­raschungsauf­steigerteam vom TTC Sin­gen zu Gast in der LUG-​Sporthalle sein wird.



24.10.2018
Michael Goll, David Häuser, Sebas­t­ian Stein­hübl, Chris­t­ian Glöck­ner, Lukas Rit­ter, Kil­ian Steinhübl

4 Bezirksmeis­ter­ti­tel für die VfL-​Jugend

Bei den Jugend­bezirksmeis­ter­schaften 2018 in Aich­wald kon­nten die Jungs des VfL mit 4 Titeln und ins­ge­samt 10 Medaillen glänzen. Damit ist der VfL Kirch­heim bei der männlichen Jugend der erfol­gre­ich­ste Verein.


Michael Goll kon­nte sich im Finale der U18 gegen seinen Ex-​Teamkollegen Tim Kiesinger aus Nabern durch­set­zen. Im Doppel-​Finale musste er allerd­ings dem Naberner Duo grat­ulieren und wurde mit seinem Mus­berger Part­ner Can Kandil Zweiter.
Chris­t­ian Glöck­ner kon­nte sich mit einer starken Leis­tung im Teil­nehmer­feld der U15 die Bronzemedaille sich­ern. Mit seinem Part­ner Maxim Smirnov wurde er im Dop­pel sogar Zweiter.
Bei den Jun­gen U13 wurde David Häuser seiner Favoriten­rolle gerecht und holte sich sou­verän den Sieg.
Genauso sou­verän gewann Sebas­t­ian Stein­hübl die U12-​Konkurrenz.
Kil­ian Stein­hübl musste sich zwar im U11 Einzel mit der Bronzemedaille beg­nü­gen, kon­nte aber in der Dop­pelkonkur­renz U11U13 zusam­men mit Sebas­t­ian den Titel holen. Die bei­den besiegten im fast vere­insin­ter­nen Finale ihren Team-​Kollegen David mit seinem Part­ner Niko Hiller vom TSV Neckartailfingen.



15.10.2018
Markus Holzer steuerte drei Siege zum Unentsch­ieden bei

Erster Punk­t­gewinn Rich­tung Klassen­er­halt

Auf überzeu­gende Weise kon­nte Tis­chten­nis Oberligist VfL Kirch­heim gegen die Gäste vom TTC 95 Oden­heim den ersten Punk­t­gewinn ein­fahren und macht damit den ersten Schritt Rich­tung Klassen­er­halt.

In den Dop­peln startete die Paarung Strauch/​Holzer mit einer Glan­zleis­tung und kon­nte das geg­ner­ische Spitzen­dop­pel Pfeiffer/​Gözübüyük mit 3:2 Sätzen nieder­rin­gen. Am Neben­tisch unter­lag das Dop­pel Geßner/​Müller seinen Kon­tra­hen­ten Back/​Steidel ebenso knapp. Für den kür­zlich operierten Matthias Gan­tert sprang im Dop­pel Sven Körner ein, der an der Seite von Klaus Hum­mel in vier Sätzen das Nach­se­hen hatte. Somit stand nach den Dop­peln ein 1:2 auf der Anzeigetafel.

Im vorderen Paarkreuz musste auf Matthias Gan­tert verzichtet wer­den, der auf­grund einer Schul­ter­ver­let­zung gezwun­gen war seine bei­den Einzel kampf­los abzugeben. Dafür zeigte Simon Geßner mit zwei hart umkämpften Fünf-​Satz-​Siegen ein­mal mehr seine Klasse und gewann unter anderem gegen den Oden­heimer Spitzen­spieler Ali-​Serdar Gözübüyük, gegen den er beim Baden-​Württembergischen Ran­glis­ten­turnier vor zwei Wochen noch klar das Nach­se­hen hatte.

Klaus Hum­mel kon­nte im mit­tleren Paarkreuz den einzi­gen Punk­t­gewinn gegen Sebas­t­ian Geis­ert ein­fahren, unter­lag aber ebenso wie Patrick Strauch dem mit viel­seit­igem Schnit­twech­sel agieren­den Abwehrspezial­is­ten Chris­t­ian Back.

Einen Sah­ne­tag erwis­chten die VfL Akteure Markus Holzer und Patrick Müller, die im hin­teren Paarkreuz vier von vier möglichen Punk­ten beis­teuerten. Vor allem der junge Patrick Müller erregte Auf­se­hen, indem er nach fast vier Stun­den Spielzeit mit einem der spek­takulärsten Ball­wech­sel der VfL-​Tischtennisgeschichte den vielumjubel­ten Punk­t­gewinn zum Unentsch­ieden per­fekt machte.



18.09.2018
Simon Geßner kon­nte mit seinem agres­siven Spiel punkten

Gnaden­taler ken­nen keine Gnade

Michelfeld. Tischtennis-​Oberligist VfL Kirch­heim ist mit einer ernüchtern­den 3:9-Schlappe beim TTC Gnaden­tal in die neue Sai­son ges­tartet. Dabei waren die Hoff­nun­gen auf einen Sieg zum Run­de­nauf­takt trotz der anges­pan­nten Per­son­al­lage (wir berichteten) hoch, nach­dem sich die Kirch­heimer zuvor im Train­ingslager gut auf die neue Sai­son vor­bere­itet hat­ten.

Simon Geßner und Klaus Hum­mel mussten sich im Spitzen­dop­pel denkbar knapp im Entschei­dungssatz gegen Hor­lacher und Zeis­berger geschla­gen geben. Matthias Gan­tert und Ersatz­mann Patrick Müller schlu­gen über­raschen­der­weise das Spitzen­dop­pel der Gnaden­taler, während Patrick Strauch und Markus Holzer in vier Sätzen ver­loren.

In den Einzel­par­tien hatte Matthias Gan­tert gegen Gnaden­tals Num­mer eins in vier Sätzen das Nach­se­hen. An der Neben­platte spielte Simon Geßner frei auf und schlug Daniel Hor­lacher mit 3:1. Im mit­tleren Paarkreuz kam es zu einer Punk­teteilung. Klaus Hum­mel kon­nte das sichere Block­spiel seines Geg­n­ers Flo­rian Sal­jani mit druck­vollen Top­spins durch­brechen und holte den drit­ten und gle­ichzeitig let­zten Punkt für Kirch­heim. Am Neben­tisch kon­nte sich der stark auf­spie­lende Lukas Kramer gegen Patrick Strauch durch­set­zen.

Im hin­teren Paarkreuz ver­passten die Gäste mögliche Punkte. Markus Holzer ver­gab in seinem Match vier Match­bälle und ver­lor in einem Fünfsatz-​Krimi mit 10:12. Der aus der zweiten Mannschaft aufgerückte Patrick Müller set­zte seinen Geg­ner unter Druck, ver­lor den­noch mit 3:1.

Somit durfte das vordere Paarkreuz erneut an die Platte. Geßner, der sich im ersten Spiel und in den Wochen zuvor in guter Ver­fas­sung präsen­tiert hatte, unter­lag ebenso wie Matthias Gan­tert in drei Sätzen. Für Klaus Hum­mel war beim 1:3 gegen Lukas Kramer auch nicht viel zu holen.

Aus Kirch­heimer Sicht gilt es, die Par­tie schnell abzuhaken und sich auf das näch­ste Spiel vorzu­bere­iten — dieses findet erst in vier Wochen statt. Am 16. Okto­ber erwartet der VfL im ersten Heim­spiel den TTC Oden​heim​.sg